Samstag, 6. Juli 2013
Heute....
...ist bisher ein echt schöner Tag!
Bin mit guter Laune aufgewacht und der Blick aus dem Fenster hat mir bestätigt, dass es auch draußen echt toll ist.
Also hab ich den aufwachenden kleinen Motz gewaschen, angezogen, gefüttert und ins Auto verfrachtet und bin zur Oma gefahren. Dort hab ich mit den Familienhund geschnappt und bin erstmal zwei Stunden mit dem Kinderwagen im Dorf, durchs Dorf und ums Dorf herum spaziert.
Mir gings danach total gut, die frische Luft hat Körper und Geist gestärkt.

Nur der kleine Motz ist heute sehr unzufrieden. Seit er den Bezug vom Kinderwagen nass gesabbert und ein kleines Nickerchen gemacht hatte, ist er nur noch am quengeln. Nichts kann man ihm recht machen. Ich glaube eigentlich nicht an Sterhzeichen, aber mein Sohn ist definitiv ein Widder, da lässt sich nichts dran rütteln.

In diesem Sinne und mit motzenden Grüßen....
Ich geh mal weiter bespaßen ;-)



Dienstag, 18. Juni 2013
Ein Traum wurde wahr
Ende 2011 stand für uns fest - Wir wollen Eltern werden!

Im August 2012 zeigte der Test endlich die erhofften zwei Streifen und somit begann meine wundervolle Schwangerschaft...Ja, wundervoll!!!
Ich hatte tatsächlich keinerlei typische Beschwerden, weder Übelkeit noch Sonstiges. Lediglich gegen Ende hatte ich Wassereinlagerungen, die mir nochmal ein dickes Plus beschert haben. Kurz vor der Geburt brachte ich 32kg mehr auf die Waage.

Mein bislang größter Lebenstraum ging am 03. April 2013 mit der Geburt meines Sohnes in Erfüllung.
Er macht mein Leben glücklicher, bunter und jeder Tag mit ihm ist so schön.

Aber ich wäre nicht Frau Motz, wenn es beim Thema Kind nicht auch was zu meckern gäbe. Nicht am Kind selbst, sondern an Reaktionen der Umwelt.

Ich bin seit der Schwangerschaft in einem der zahlreichen Eltern-Kind-Foren angemeldet und da ist vor kurzem eine mega Diskussion zum Thema Taufe entfacht.
Da traut man sich ja fast nicht ohne hieb- und stichfeste Argumente zu sagen "Ja, ich lasse mein Kind taufen"
Ich mein, im Endeffekt entscheidet das eh jeder für sich selbst, aber muss man sich rechtfertigen?
Haben das Thema leider auch in der Familie und es zeichnet sich deutlich ab, dass wohl meine Familie gerne eine Taufe hätte, die meines Partners aber nicht.

Gleiches gilt auch für die Geburt, das Stillen....
Ich hab immer das Gefühl (wobei es nicht nur ein Gefühl ist, mein Partner hat das auch schon beobachtet), dass ich erstmal komisch angeschaut werde, wenn ich sage, dass ich nen KS hatte und nicht stille. Grad so, als wollte ich deshalb nicht das Beste für mein Kind.
Dass ich 14 Stunden in den Wehen lag und gekämpft habe, er aber fest verkeilt war und es nicht anders ging, das will keiner wissen.
Und dass es mit dem Stillen trotz verschiedener Beratungen usw nicht klappen wollte, ich aber die ersten 5 Wochen abgepumpt und mit Flasche verfüttert hab, bis einfach immer weniger Milch kam, das auch nicht...

Das könnte man ewig weiterführen...
WAS, du gehst nicht zum Geburtsvorbereitungskurs? WAS, zur Rückbildungsgymnastik auch nicht? WAS, du bist noch nicht bei Pekip angemeldet?

Bin ich deshalb eine schlechtere Mutter?

Natürlich weiß ich, dass ich das nicht bin, aber ich habe schon oft erlebt, dass es wohl in der Gesellschaft erwünscht ist, dass man das auch ja alles macht.
Finde das auch toll, wenn sich Frauen dafür entscheiden, keine Frage.. Aber ich persönlich bin nicht so der Gruppen-Veranstaltungs-Mensch. Das heißt ja nicht, dass es meinem Kind schlechter geht...

Ich liebe meinen kleinen Schatz über alles und ich werde hoffentlich in seinem Sinne das Beste entscheiden. Er hat oft Kontakt zu anderen Babys, da es iim Familien- und Freundeskreis relativ zeitgleich mehrere neue Erdenbürger gab und ich hab mich für September mit einer Freundin und ihrem Sohn zusammen fürs Babyschwimmen angemeldet.
Ansonsten nehm ich mir das Recht heraus, erstmal die gemeinsame Zeit inentsiv zu erleben, der Terminkalender wird noch früh genug voll!

In diesem Sinne und mit motzenden Grüßen wünsche ich noch einen schönen Abend